Historische Aura – moderne Offenheit

Ein Stadthaus aus den 20er Jahren wird behutsam modernisiert und räumlich neu organisiert

Ziel des Umbaus ist es, die besondere Atmosphäre und Wärme des Hauses zu erhalten und gleichzeitig ein helles, offenes Wohnen zu schaffen. Durch gezielte Eingriffe entstehen neue Blickachsen und ein großzügiger, fließender Wohnbereich. Eine filigrane Glas-Stahl-Konstruktion öffnet das Haus zum Garten und bringt zusätzliches Licht tief in die Räume.

Historische Elemente wie die alte Holztreppe oder die neu interpretierte Haustür bleiben dabei bewusst Teil des Hauses und verbinden den Charakter des Bestands mit einer modernen, klaren Architektursprache.

Umbau in Köln, Fertigstellung 2010

Straßenseitige Außenansicht eines umgebauten Reihenhauses mit weißer Putzfassade; ein durchgehender Dachgeschossaufbau mit umlaufender Rahmenverglasung und dunklem Metallrahmen setzt sich als eigenständiger Körper vom Bestandsbau ab.
Bestandstreppe mit Holzstufen und weiß gestrichenen Setzstufen und Wangen; der natürlich belassene Holzhandlauf und die Holzbaluster kontrastieren das frisch geweißte Treppenhaus.
Raumhohe Stahl-Glas-Konstruktion mit dunkel eloxiertem Rahmen öffnet sich über eine zweiflügelige Tür zur Holzterrasse; das Glasdach des Anbaus gibt den Blick in den dichten Baumbestand des Gartens frei.
Gartenseitige Außenansicht: Ein neues großformatiges Festglasfenster im Erdgeschoss und ein vollverglaster Anbau mit Glasdach und dunkel eloxiertem Rahmen ergänzen den weißen Bestandsbaukörper; darüber sitzt der neue Dachgeschossaufbau mit durchgehendem Fensterband.
Großformatiges Festglasfenster in tiefer weißer Laibung gibt den Blick in den dicht begrünten Garten frei; die helle Wandfläche und der Holzboden verstärken die Lichtführung im Raum.
Schräg abfallendes Glasdach mit dunklem Metallrahmen überspannt den Anbau; eine zweiflügelige Stahl-Glastür öffnet zur Holzterrasse, während das Zenitlicht den Übergang zwischen Bestand und Erweiterung hell durchflutet.
Gartenseitiger Glasanbau mit schrägem Glasdach und dunkel eloxiertem Stahlrahmen verbindet das Bestandshaus mit der Holzterrasse; eine Natursteintreppe führt vom Garten hinauf zur Terrassenebene, darüber schließt der neue Dachaufbau mit Panoramafensterband ab.
Straßenseitiger Ausschnitt der Bestandsfassade mit weißem Putz über einem Natursteinsockel; ein rundbogiges Eingangsportal aus Naturstein mit Holztür und kleinteilige Sprossenfenster verweisen auf die Bauzeit des Gebäudes.