Ein Haus wie vom Himmel gefallen

Ein Haus von beinahe unwirklicher Klarheit

Ein Siedlungshaus der 50er Jahre wird konsequent transformiert – zu einem Haus von beinahe unwirklicher Klarheit, geprägt von Licht und Raum.

Ein unscheinbares Siedlungshaus aus den 50er Jahren wird nicht ersetzt, sondern weitergedacht.
Die klare Grundform des Bestands bildet die Grundlage für eine Transformation, die das Haus radikal in die Gegenwart überführt.
Durch das Öffnen der Grundrisse, großzügige Fensteröffnungen und neue Dachflächenfenster entsteht ein fließendes Raumgefüge, das Licht von allen Seiten in das Haus führt.

Die kleinteilige Struktur weicht einer offenen, einladenden Wohnlandschaft, die Innen- und Außenraum eng miteinander verzahnt.
In seiner Erscheinung wirkt das Haus beinahe entrückt – wie vom Himmel gefallen, fast wie eine gebaute Kulisse.
Und doch ist es ein präzise entwickeltes Familienhaus, das aus der Weiterentwicklung des Bestands eine überraschende Großzügigkeit gewinnt.

Umbau in Köln, Fertigstellung 2007

Traufseitige Giebelansicht des Wohnhauses in hochformatiger Bildkomposition; der weiße Putzgiebel mit zwei Querformatfenstern und schmalem Eingangsschlitz tritt zwischen hohen Bäumen vor einen weiten Abendhimmel.
Schmales Hochformatfenster in tiefer weißer Laibung gibt den Blick in das darüberliegende Geschoss frei; die diagonal geführten Dachschrägenflächen und ein weiteres, darunter liegendes Fenster betonen die vertikale Raumwirkung.
Gartenseitige Außenansicht des eingeschossigen Hauses mit Satteldach; eine raumhohe Faltglasfassade mit dunklem Metallrahmen öffnet den Wohnbereich vollständig zur Holzterrasse, im Dach sitzt ein dunkler Gaubenaufbau mit Rahmenverglasung.
Freistehender runder Kaminkorpus aus weißem Putz mit Panorama-Brennkammer teilt den hohen Wohnraum; der helle Holzboden und die weiße Wandscheibe im Hintergrund verstärken die Weiträumigkeit des Innenraums.
Traufseitige Giebelansicht bei Tageslicht mit tiefblauem Himmel; der weiße Putzgiebel mit zwei quadratischen Rahmenfenstern und einem schmalen Eingang steht zwischen einer hohen Pappel und einer Birke.
Gartenseitige Außenansicht mit raumhoher Faltglasfassade zur Holzterrasse; der dunkle Gaubenaufbau mit Rahmenverglasung sitzt auf dem roten Ziegeldach, ein zweites Dachflächenfenster ergänzt die Belichtung des Dachgeschosses.
Hoher, lichtdurchfluteter Wohnraum mit weißen Wandflächen und bodentiefer Schiebeverglasung zur Gartenseite; der freistehende Kaminkorpus zoniert den Raum.