Transformation als Haltung
Vom ungenutzten Dachraum zum lichtdurchfluteten Penthouse in Köln-Sülz
Ein Dachraum, der lange ungenutzt blieb, wird zum zentralen Wohnort neu gedacht. Im Spannungsfeld zwischen historischer Substanz und zeitgenössischer Architektur entsteht ein Raumgefüge, das die Geschichte des Hauses nicht überdeckt, sondern bewusst weiterführt.
Die vorhandene Patina – sichtbar in kalkgeschlämmten Backsteinwänden, Spuren handwerklicher Arbeit und der erlebbaren Dachstruktur – bleibt erhalten und prägt die Atmosphäre.
Dem gegenüber stehen präzise gesetzte Eingriffe: reduzierte Einbauten, fließende Raumübergänge und eine skulpturale Treppe, die den Spitzboden erschließt.
Licht wird zum leitenden Entwurfsprinzip. Großzügige Öffnungen und gezielt gesetzte Oberlichter holen den Himmel in den Raum und schaffen eine unerwartete Weite unter dem Dach.
So entsteht ein Wohnraum mit Loftcharakter, der Alt und Neu nicht trennt, sondern in einen klaren architektonischen Dialog bringt.
Umbau in Köln, Fertigstellung 2025