Präzision trifft Leichtigkeit

Ein Haus als räumliches Kontinuum – geprägt von Licht, Weite und Kontrasten

Eine junge Familie realisiert auf einem kleinen Grundstück in Leichlingen den Wunsch nach einem modernen Haus, das mehr kann, als seine Größe vermuten lässt.

Die Räume verschränken sich zu einem fließenden Kontinuum, in dem Weite und Enge bewusst aufeinandertreffen und ein spannungsreiches Raumgefüge bilden.

Licht wird zum zentralen Gestaltungselement – es ordnet, verbindet und verleiht dem Haus seine besondere Leichtigkeit.
Die Strahlkraft der Räume entsteht dabei auch aus der rohen Beschaffenheit der Oberflächen, die im Zusammenspiel mit gezielt gesetzten, fast poppigen Farbakzenten eine überraschende Leichtigkeit entfalten.

Neubau in Leichlingen, Fertigstellung 2024

Traufseitige Ansicht des Baukörpers in Untersicht, monolithisch weiß verputzt mit satteldachförmigem Abschluss, unregelmäßig gesetzte Lochfassade und flächenbündige Einfriedung.
Zweigeschossiger Luftraum über dem Essbereich mit umlaufender Galeriebrüstung, raumhohe Pfosten-Riegel-Verglasung nach Süden und geschosshohe Fensterschlitze in der Stirnwand.
Gartenseitige Ansicht mit vorgelagertem Schwimmbecken, zweigeschossiger Verglasung der Wohnebene und auskragender Attika über der Terrasse.
Einläufige Sichtbetontreppe an geschlossener Stahlbrüstung mit eingelassenen Lichtvouten, rechts der offene Wohnbereich mit Kaminwand und geschliffenem Estrich.
Abstrakte Ansicht der weiß gefassten Treppenwangen im Luftraum, flächenbündige Zargentür in der Wandebene, darüber abgehängte Glasleuchten.
Treppenauge mit Natursteinstufen und geschlossener Stahlwange, Oberlichtbelichtung über das Dachflächenfenster, seitlich mehrgliedrige Pendelleuchte.
Bad unter der Dachschräge mit Gaubenoberlicht, wandhängender Waschtischblock mit Holzfronten, dahinter dunkel abgesetzte Nasszelle mit Ganzglastrennung und Schlitzfenster.
Achsensymmetrische Ansicht des wandhängenden Waschtischblocks unter der Dachschräge, Dachflächenfenster in der Mittelachse, links abgetrennter WC-Bereich, rechts flächenbündige Schiebetür.
Bad mit zweigeschossigem Luftraum und offener Galerie, wandhängender Waschtischblock vor Spiegelband, seitlich Schlitzfenster in der Laibungstiefe.
Monolithisches Standwaschbecken vor vertikal verlegtem Fliesenspiegel, links raumhohe Verglasung mit Milchglas, dahinter hochformatiger Spiegel.
Frontale Giebelansicht als geschlossene Putzfläche mit gestaffelten Fensteröffnungen, davor vertikal gegliederte Holzeinfriedung.
Arbeitsplatz auf der Galerieebene an der Brüstung, dahinter liegendes Fensterband mit Ausblick, Estrichboden und Stromschiene als durchlaufendes Deckenelement.