Licht im Zentrum

Vom kleinteiligen Wohnhaus zum großzügigen Stadthaus

Ein Stadthaus der 1920er Jahre wird durch komplexe Eingriffe erweitert und zu einem außergewöhnlich großzügigen Zuhause neu organisiert. Das stark modernisierungsbedürftige Stadthaus aus den 1920er Jahren wird umfassend transformiert und technisch auf Neubauniveau gebracht.

Die Erweiterung erfolgt durch tiefgreifende Eingriffe in die Gebäudestruktur: Eine Tiefgarage wird unter dem Haus realisiert, das Untergeschoss unter dem Garten erweitert und neue räumliche Zusammenhänge geschaffen. Gleichzeitig öffnet sich das Haus zum Garten hin über eine filigrane, vor die Fassade gesetzte Fensteranlage, die Innen- und Außenraum miteinander verbindet.

So entsteht für eine fünfköpfige Familie ein Stadthaus von außergewöhnlicher Großzügigkeit, die weit über seine ursprünglichen Grenzen hinausgeht.

Umbau in Köln, Fertigstellung 2019

Straßenseitige Ansicht des sanierten Reihenhauses zur blauen Stunde, geschwungener Volutengiebel mit Ochsenauge über symmetrisch gegliederter Lochfassade mit profilierten Fenstergewänden, davor Vorgarteneinfriedung mit Metallzaun.
Perspektivische Ansicht der Straßenfassade mit geschwungenem Giebelabschluss und Rundfenster, Fensteröffnungen mit Raffstoren, im Vorbereich Einfriedung mit gemauerten Pfeilern und Zugang zum Souterrain.
Gartenseitige Ansicht mit vorgesetztem eingeschossigem Anbau in raumhoher Rahmenverglasung, darüber die geputzte Lochfassade mit Schleppgauben im Dachgeschoss, davor Terrasse mit Plattenbelag und Stufenanlage.
Perspektivische Ansicht des verglasten Anbaus mit dunklen Rahmenprofilen, Terrassenebene mit großformatigem Plattenbelag und umlaufender Stufenanlage in Naturstein, darüber Lochfassade und Dachgauben.
Gartenseitige Gesamtansicht in der Dämmerung, der beleuchtete verglaste Anbau als transparenter Sockel vor der geschlossenen Putzfassade, seitlich Nachbarbebauung, im Vordergrund Rasenfläche.